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Amalgam wird heute immer seltener als
Material für Zahnfüllungen verwendet.
Schon 1939 schrieb Prof. A. Stock in der
Zahnärztlichen Rundschau 48 unter dem Titel
"Die chronische Quecksilber- und Amalgamvergiftung" :
"Die Erscheinungen der 'leichten' chronischen Quecksilbervergiftung,
die wir hier allein betrachten, sind hauptsächlich nervös-psychischer
Art, beginnend mit Müdigkeit und Nervosität, sich allmählich steigernd
zu Benommenheit, Kopfschmerz, Einbuße an geistiger Arbeitsfähigkeit und
an Gedächtnis (vor allem für Namen und Zahlen), schließlich zu schweren
Verstimmungen und dem Gefühl förmlicher Verdummung.
Daneben
treten Störungen in den oberen Luftwegen, im Munde und Halse auf:
Anfangs leichte, oft übersehene, wohl auch vom individuellen Nasenbau
abhängende Schwellungen der Nasenschleimhaut ('verstopfte Nase'),
später Nasen- und Rachenkatarrhe, Ohrensausen, Halsentzündungen,
Bläschen und Geschwüre im Mund, Speichelfluss, Zahnfleischbluten,
Bildung von Zahnfleischtaschen, Lockerung von Zähnen. Weitere
Erscheinungen sind u.a. Tremor der Finger, Harndrang, vereinzelte
Durchfälle, Hautausschläge, Herzunruhe, Magendruck, Appetitlosigkeit,
Schmerzen in der Kreuzgegend. In schweren Fällen kommt es zur
Berufsunfähigkeit. Die einzelnen Symptome sind wenig charakteristisch,
so daß die Patienten und ihre Ärzte gewöhnlich nicht an Vergiftung oder
überhaupt Krankheit denken,... "
Das Bundesgesundheitsamt (BGA) hat immerhin 1992
die Schädlichkeit von Amalgamfüllungen anerkannt, auch wenn diese
Erkenntnisse nicht so neu sind.
Werden bestehende Amalgamfüllungen entfernt, so ist der Patient das
Quecksilber (Hauptbestandteil des Amalgams) noch lange nicht los.
Vielmehr wird beim Ausbohren der Füllungen dampfförmiges Quecksilber
eingeatmet und feinste Partikelchen verschluckt und der Körper erneut
mit dem Schwermetall überschwemmt, sofern vom Zahnarzt nicht besondere
Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Quecksilber lagert sich hauptsächlich im Gewebe von Nieren, Gehirn und
Gelenken ein. Die Halbwertszeit von Quecksilber von 18-20 Jahren
bedeutet, daß der Körper in dieser Zeit erst die Hälfte der
eingelagerten Menge von alleine ausscheiden kann. Dies zeigt, wie
wichtig es ist, den Körper beim Abtransport des Schwermetalls aus dem
Gewebe zu unterstützen sowie bei dessen Ausscheidung zu helfen, d.h.
eine Amalgamausleitung durchzuführen.
Die Amalgamausleitung erfolgt am schonendsten mit einer homöopathischen
Amalgamzubereitung. Das Bioresonanzgerät bietet die Möglichkeit direkt
das Amalgam, das der Patient meist jahrelang in den Zähnen hatte, zur
Ausleitung zu verwenden. Es können aber auch fertige Präparate genommen
werden.
Der Patient sollte aber unbedingt vorbereitend das Entgiftungssystem
des Körpers stärken (ca.4-6 Wochen vor dem Ausbohren des Amalgams).
Auch während der Ausleitung muß das Lymphsystem, die Leber und die
Nieren mit natürlichen Präparaten unterstützt werden. Zusätzlich
sollten bestimmte Vitamine, Spurenelemente und Algenpräparate, die die
Schwermetalle binden und ausleiten, eingenommen werden.
Für jeden Patienten wird ein individueller Therapieplan erstellt.
Grundsätzlich sollte erst nach der erfolgten Ausleitung eine eventuelle
Versorgung der Zähne mit anderen Metallen (Gold) erfolgen. Zement,
Kunststoff oder Keramik können auch früher eingesetzt werden.
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